Freitag, 23. Jänner 2026
Veröffentlicht am 22.01.2026, 17:00:00
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee

Waldgrenze

Altschnee

2000m

 

Die Lawinenverhältnisse bleiben gefährlich. Besonders an der Südgrenze Arans sind die Gefahrenstellen häufiger und die Gefahr höher.
Neu- und Triebschnee. Schwacher Altschnee an Schattenhängen.
Neu- und Triebschnee der letzten Woche können an allen Expositionen leicht ausgelöst werden oder spontan abgleiten. Mit Neuschnee und mäßigem bis starkem Südwestwind entstehen im Verlaufe der Nacht in Kammlagen, Rinnen und Mulden weitere Triebschneeansammlungen. Die Lawinen sind oft mittelgroß.

Im unteren Teil der Schneedecke sind an Schattenhängen kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden. Besonders Übergänge von wenig zu viel Schnee: Schwachschichten im Altschnee können sehr leicht ausgelöst werden. V.a. in mittleren und hohen Lagen sind sie manchmal groß. Fernauslösungen und spontane Lawinen sind zu erwarten.

V.a. steile Sonnenhänge: Mit der Sonneneinstrahlung sind feuchte Rutsche zu erwarten, auch mittelgroße. Zudem sind einzelne Gleitschneelawinen möglich.

An der Grenze zu Ribagorça und Pallars sind die Gefahrenstellen häufiger und die Gefahr etwas höher. Nach einer langen Schlechtwetterperiode ist an diesem ersten sonnigen Tag Zurückhaltung angebracht. Touren und Variantenabfahrten erfordern viel Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr.
Schneedecke
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Im unteren Teil der Altschneedecke sind v.a. an eher schneearmen West-, Nord- und Osthängen ausgeprägte Schwachschichten vorhanden.

Freitag: Es ist teilweise sonnig. Der Südwestwind verfrachtet den Neuschnee.

In mittleren Lagen liegen 80 bis 120 cm Schnee, lokal auch mehr. In der Höhe liegen je nach Windeinfluss sehr unterschiedliche Schneehöhen.
Tendenz
Samstag: Die Lawinengefahr steigt innerhalb der Gefahrenstufe an. Es fallen verbreitet in allen Höhenlagen 10 bis 20 cm Schnee.