Sonntag, 29. März 2026
Veröffentlicht am 28.03.2026, 17:08:00
Gefahrenstufe

Lawinenproblem
Triebschnee

Neuschnee

 

Sehr heikle Lawinensituation.
Neu- und Triebschnee kritisch beurteilen.
Mit Neuschnee und starkem Nordwind entstehen in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten gefährliche Triebschneeansammlungen. Im Verlaufe der Nacht wachsen sie deutlich an. Die neueren Triebschneeansammlungen können an allen Expositionen leicht ausgelöst werden oder spontan abgleiten. Einzelne große Lawinen sind nicht ausgeschlossen.
Mit dem intensiven Schneefall sind trockene Rutsche und Lawinen zu erwarten, auch mittelgroße.

Steile Schattenhänge, in windgeschützten Lagen: Lawinen können teilweise im Altschnee anbrechen und groß werden. Vorsicht vor allem im selten befahrenen Tourengelände an Felswandfüßen und hinter Geländekanten.

Die Gefahrenstellen sind häufig und bei der schlechten Sicht kaum zu erkennen. Die aktuelle Lawinensituation erfordert große Vorsicht und Zurückhaltung.
Schneedecke
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Am Sonntag ist es stark bewölkt. Der Wind bläst verbreitet stark bis stürmisch. Bis am Abend fallen 30 bis 40 cm Schnee, lokal auch mehr. Der Nordwind verfrachtet den Neuschnee intensiv.

V.a. mittlere und hohe Lagen, in schattigen, windgeschützten Lagen: Die Triebschneeansammlungen sind sehr schlecht verbunden. Lawinenabgänge und Stabilitätstests sind Hinweise für den in diesen Gebieten schwachen Schneedeckenaufbau.

In mittleren Lagen liegen 100 bis 200 cm Schnee, lokal auch mehr. Es liegen in hohen Lagen und im Hochgebirge je nach Windeinfluss sehr unterschiedliche Schneehöhen.
Tendenz
Montag: Leichter Rückgang der Gefahr von trockenen Lawinen mit dem Abklingen der Schneefälle. Allmählicher Anstieg der Gefahr von feuchten Lawinen mit der Erwärmung.