Samstag, 14. Februar 2026
Veröffentlicht am 14.02.2026, 08:06:00
Gefahrenstufe
1500m
Lawinenproblem
Triebschnee

1500m

Neuschnee

 

Im Tagesverlauf wird in mittleren und hohen Lagen die Gefahrenstufe 4, "groß" erreicht.
Neu- und Triebschnee kritisch beurteilen. Die Lawinen können leicht ausgelöst werden oder spontan abgehen.
Neuschnee und viel Triebschnee werden an allen Expositionen zunehmend störanfällig.

Mit Neuschnee und starkem Nordwestwind entstehen in Kammlagen, Rinnen und Mulden sowie in mittleren und hohen Lagen flächige Triebschneeansammlungen. Frische und schon etwas ältere Triebschneeansammlungen sind teilweise groß. Besonders eher schneearme Schattenhänge, hohe Lagen: Vereinzelt können Lawinen im Altschnee ausgelöst werden und sehr groß werden.

Auch sehr steile Hänge in windgeschützten Lagen: Mit dem Neuschnee sind jederzeit trockene Lockerschneerutsche zu erwarten, vor allem solche mittlerer Größe. Mittag und Nachmittag: Teils große Lawinen sind weiterhin nicht ausgeschlossen.

Die Gefahrenstellen sind zahlreich und bei der schlechten Sicht kaum zu erkennen. Mittlere und hohe Lagen: Schneesport sollte auf gesichertes Gelände beschränkt werden.
Schneedecke
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Es ist stark bewölkt. Bis am Abend fallen verbreitet 50 bis 70 cm Schnee, lokal auch weniger. Der Wind bläst stark bis stürmisch. Der Nordwestwind verfrachtet den Neuschnee intensiv.

Neu- und Triebschnee liegen teilweise auf einer eisigen Kruste. Der Triebschnee liegt stellenweise auf einer schwachen Altschneedecke. Im unteren Teil der Schneedecke sind v.a. an Schattenhängen kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden. In mittleren Lagen liegen 100 bis 180 cm Schnee, lokal auch mehr.
Tendenz
Sonntag: Allmählicher Rückgang der Gefahr von trockenen Lawinen mit dem Abklingen der Schneefälle. Allmählicher Anstieg der Gefahr von Gleitschneelawinen und feuchten Rutschen mit der Erwärmung.