Sonntag, 15. Februar 2026
Veröffentlicht am 15.02.2026, 06:28:00
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee

Waldgrenze

Neuschnee

 

Es fielen verbreitet 50 bis 60 cm Schnee. Der Nordwestwind hat den Neuschnee intensiv verfrachtet.
Neu- und Triebschnee kritisch beurteilen. Die Lawinen können leicht ausgelöst werden oder spontan abgehen.
Mit Neuschnee und starkem Nordwestwind entstanden in Kammlagen, Rinnen und Mulden sowie in mittleren und hohen Lagen flächige Triebschneeansammlungen. Die störanfälligen Triebschneeansammlungen liegen an allen Expositionen auf ungünstigen Schichten. Sie sind teilweise groß. Besonders eher schneearme Schattenhänge, hohe Lagen: Vereinzelt können Lawinen im Altschnee ausgelöst werden und sehr groß werden.

Auch steile Hänge in windgeschützten Lagen: Mit der Erwärmung sind im Tagesverlauf Rutsche und Lawinen zu erwarten, vor allem solche mittlerer Größe. Große Lawinen sind weiterhin nicht ausgeschlossen.
V.a. tiefe Lagen, sehr steile Grashänge: Zudem sind einzelne Gleitschneelawinen möglich.

Die Gefahrenstellen sind zahlreich und bei der schlechten Sicht kaum zu erkennen. Für Touren sind die Verhältnisse ungünstig.
Schneedecke
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Mit Neuschnee und Wind wurden sehr viele mittlere und vereinzelt große trockene Lawinen ausgelöst. Risse beim Betreten der Schneedecke und frische Lawinen bestätigen den an allen Hängen ungünstigen Schneedeckenaufbau.

Am Sonntag fällt etwas Schnee. Es ist bewölkt. Der Nordwestwind verfrachtet den Neuschnee.

Neu- und Triebschnee liegen verbreitet auf weichen Schichten. Im unteren Teil der Schneedecke sind v.a. an Schattenhängen kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden. In mittleren Lagen liegen 150 bis 220 cm Schnee, lokal auch mehr.
Tendenz
Montag: Leichter Anstieg der Gefahr von trockenen und feuchten Lawinen mit dem Niederschlag.