Montag, 16. Februar 2026
Veröffentlicht am 15.02.2026, 17:00:00
Gefahrenstufe
2000m
Lawinenproblem
Triebschnee

2000m

Nassschnee

2000m

 

Die Lawinenverhältnisse sind kritisch.
Neu- und Triebschnee. Tiefe und mittlere Lagen: Allmählicher Anstieg der Gefahr von feuchten Lawinen.
Die Triebschneeansammlungen vom Wochenende können teilweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Sie werden überschneit und damit schwierig zu erkennen. Mit Neuschnee und mäßigem Nordwestwind entstehen ab dem Vormittag in Kammlagen, Rinnen und Mulden sowie in mittleren und hohen Lagen weitere Triebschneeansammlungen. Sie sind manchmal groß.
Steile Hänge in windgeschützten Lagen: Mit der Intensivierung der Schneefälle sind trockene Rutsche und Lawinen zu erwarten, vor allem solche mittlerer Größe.
Die trockenen Lawinen können leicht ausgelöst werden oder spontan abgehen.

V.a. tiefe und mittlere Lagen: Mit der Durchnässung sind feuchte Lawinen zu erwarten, auch große. Besonders eher schneearme Schattenhänge mittlere Lagen: Vereinzelt können Lawinen im Altschnee ausgelöst werden und gefährlich groß werden. Zudem sind Gleitschneelawinen zu erwarten.

Die Gefahrenstellen sind zahlreich und bei der schlechten Sicht kaum zu erkennen.
Schneedecke
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Montag: Es ist stark bewölkt. Bis am Nachmittag fallen 30 bis 40 cm Schnee, lokal auch mehr. Es fällt verbreitet Regen bis auf 2000 m. Der Nordwestwind verfrachtet den Neuschnee.

Neu- und Triebschnee liegen stellenweise auf weichen Schichten. Der Regen führt an allen Expositionen zu einer zunehmenden Anfeuchtung der Schneedecke. Im unteren Teil der Schneedecke sind v.a. an Schattenhängen kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden. In mittleren Lagen liegen 150 bis 220 cm Schnee, lokal auch mehr.
Tendenz
Dienstag: Die Lawinengefahr bleibt bestehen.